Fachübergreifende Schmerzbegutachtung - Gesamtkrankheitsgeschehen
Fachübergreifende Schmerzbegutachtung - Gesamtkrankheitsgeschehen

Wiesenstr.3
46514 Schermbeck/Lippe

Mobil: 0152-219 853 14
e-mail: frieling.rolf@t-online.de

Was ist eine depressive Störung?

eine Systemerkrankung, die den ganzen Körper und Organe betrifft (mit vielen körperbezogenen Symptomen).

Es geht nicht allein um Müdigkeit, Erschöpfung und schlechte Stimmung, es geht um mehr, nämlich um Störungen des Gefühlslebens, der Motivationsfähigkeit und des Antriebs, die Betroffenen fühlen sich teils wie gelähmt.

Sie werden von großer Traurigkeit und Selbstzweifeln geplagt, fühlen sich wertlos, machen sich unbegründete Schuldvorwürfe.

Neben der genannten Antriebslosigkeit liegen Interesselosigkeit, Freudlosigkeit, mangelnder Appetit, Desinteresse an Sex und Schlafstörungen vor.

Viele haben Selbstmordgedanken (5-7% mit Suizid).

So ist eine Depression eine Erkrankung mit hoher Todesrate. Unwohlsein, schlechte Laune, alles satt haben, müde sein bedeutet meistens keine Depression; die Diagnose sollte dringend nur ein Facharzt stellen - hüten Sie sich dann aber, wenn man Ihnen ausschliesslich Pillen verschreibt ! Ohne ein ausführliches Gespräch (ohne Fragebögen) keine Diagnose - diese Diagnose benötigt wegen der ihr innewohnenden Gefährdung ZEIT.

Es geht um eigene extreme Belastungsgefühle – mit ebenso starker Belastung der Familie, des Umfelds - also nicht nur um trübsinnige Laune.
Darüber hinaus ist eine Depression der häufigste Grund für Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung. Depressionen können nach neuen Forschungen Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauferkrankungen, einen Herzinfarkt begünstigen.

Sie gehört somit zu den Risikofaktoren wie Rauchen, Fettleibigkeit oder Bluthochdruck. Sie wird zu den Systemerkrankungen gezählt, da sie Einfluss auf den Hormonhaushalt und das Immunsystem hat und den ganzen Körper betrifft.

Chronische Depressionen können auch Vernarbungen im Gehirn auslösen, z.B. Schrumpfungen im Hippocampus - Gedächtnisspeicherung (Teil des limbischen Systems der Großhirnrinde tief im Schläfenlappen mit mehreren Hirnanteilen und Verbindungen zu anderen Hirnstrukturen wie dem Mandelkern, hier werden Gefühle, Furcht mit anderen Reaktionen zusammengeführt, verwaltet/bearbeitet). Frühkindliche Schrumpfungen des Mandelkerns sind verbunden mit späteren Störungen, auch mit Schmerzen.

Eine Depression, die auf ein schweres Trauma zurückgeht, wird anders behandelt, auch eine chronisch depressive Störung. Es gibt heute nicht mehr eine Therapie für alle Depressionsformen, die Behandlung ist viel komplexer geworden.

Unkontrolliertes Grübeln und Sorgen können einer Depression vorangehen und können diese aufrechterhalten.
Betroffene sollten spezifische Strategien zum Umgang mit unkontrollierter Gedankentätigkeit erlernen.

Eine Depression benötigt so einen fachübergreifenden Zugang. Es handelt sich um eine gefährliche Erkrankung mit einer Vielzahl von damit vorkommenden Erkrankungen, sehr hoher Selbstmordrate, besonders im Alter.

Zusammengefasst umfasst eine depressive Störung folgende Veränderungen, welche die Funktionsfähigkeit beeinträchtigen: niedergedrückte, leere, reizbare Stimmungslage mit körperlichen Veränderungen und Veränderungen, die das reibungslose Denken beeinträchtigen.

Also: Das Gefühl wie gelähmt zu sein, mit Vernachlässigung, Selbstzweifeln, eigene Schuldzuweisung, Desinteresse, Früherwachen, Schlafstörung, Antriebsmangel, andauernde Müdigkeit, andauerndes Niedergedrücksein, leichte Reizbarkeit, Hoffnungslosigkeit, Schwächegefühl in Körperteilen, Freudlosigkeit, sozialer Rückzug, Suizidgedanken.

Es geht nicht um Müdigkeit, Erschöpfung und schlechte Stimmung, es geht um mehr, nämlich um eine Störung(en) des Gefühlslebens, der Motivationsfähigkeit und des Antriebs, Betroffene fühlen sich teils wie gelähmt.

Die Betroffenen werden von großer Traurigkeit und Selbstzweifeln geplagt, fühlen sich wertlos, machen sich unbegründete Schuldvorwürfe.

Neben der genannten Antriebslosigkeit liegen Interesselosigkeit, Freudlosigkeit, mangelnder Appetit, Desinteresse an Sex und Schlafstörungen vor.

Neueste Studien ergeben einen Zusammenhang zwischen Depression und Zunahme des Herz-Fettgewebes, dieses ist ein bekannter Risikofaktor für die Entwicklung einer „Verhärtung“ der Herzkranzadern. Hier ist eine sechswöchige strukturierte Sporttherapie angesagt mit vielversprechenden Ergebnissen, nämlich der Reduktion des Risikos der Koronarsklerose.

Die Ursache einer Depression beruht wahrscheinlich auf einer Energiestoffwechselstörung des Gehirns, hier ist besonders der Glukose-Transport fehlgeleitet, dies führt zu einem Zustand des regionalen Energiemangels im Gehirn.


Auch Stimulationsverfahren bedeuten interessante Therapieansätze; weitere durch Medikamente, welche die Schlaf-Wach-Regulation beeinflussen; auch durch Substanzen, die in das Immunsystem eingreifen, durch das seit langem bekannte Ketamin, oder auch durch Botulinum-Toxin.

Eine Depression benötigt so einen fachübergreifenden Zugang.
Denken Sie daran – es handelt sich um eine gefährliche Erkrankung mit einer Vielzahl von damit vorkommenden Erkrankungen; sehr hoher Selbstmordrate, besonders im Alter.